Matthias Schorn wurde in Salzburg geboren, er studierte zuerst bei Alois Brandhofer an der Universität „Mozarteum“ Salzburg und dann bei Johann Hindler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er sein Studium mit einer Magisterarbeit am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie abschloss.

Seine berufliche Laufbahn begann Matthias Schorn als Klarinettist beim Radio Symphonie Orchester Wien, 2007 wurde er nach Stationen beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin und bei den Münchner Philharmonikern als Soloklarinettist an die Wiener Staatsoper bzw. zu den Wiener Philharmonikern engagiert.

Als Solist konzertierte er in den letzten Jahren mit den Wiener Philharmonikern, den London Mozart Players, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem MDR Orchester Leipzig, der Staatskapelle Schwerin, den Neubrandenburger Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Bruckner Orchester Linz, dem Innviertler Symphonie Orchester, dem ORF Radio Symphonie Orchester Wien, den Lucerne Festival Strings, dem Wiener Jeunesse Orchester,  der Kremerata Baltica, der Academia Allegro Vivo, der Moskauer Virtuosen, der Capella Istropolitana, der NDR Big Band und den Kammerorchestern aus München, Leipzig und Ingolstadt unter Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Lorin Maazel, Christian Thielemann, Alexander Shelley, Lawrence Foster, Hans Graf, Ivan Fischer, HK Gruber, Dennis Russel Davies, Rafael Frühbeck de Burgos, Michael Sanderling, Alexander Liebreich, Kristjan Järvi, Yuri Bashmet, Ariel Zuckerman oder Nicholas Milton.

Neben seiner solistischen Tätigkeit ist ihm die Kammermusik ein großes Anliegen, so zählen z. B. Christoph Eschenbach, Daniel Hope, Kit Armstrong, Benjamin Schmid, Martin Grubinger, Annette Dasch, Viviane Hagner, Veronika Eberle, Wu Han, Gabor Boldoczki, Christopher Hinterhuber, Daniel Müller-Schott, Raphael Wallfisch, Ernst Kovacic, Clemens Hagen, Vilde Frang, Thomas Gansch, Bob Mintzer, Georg Breinschmid, Peter Simonischek, Konstantin Wecker, Armin Mueller-Stahl, Sky du Mont, Julia Stemberger, Karlheinz Hackl, Willi Resetarits, Shantel, Krzysztof Dobrek, die Strottern, die NDR Big Band, die Tanzgeiger, die New York Gypsy All Stars, die Musicbanda Franui, das Faurè Quartett, das Minetti Quartett, das Quatour Ebene, das Danish String Quartet, das Vogler Quartett, das Apollon Musagete Quartett oder Gansch&Roses zu seinen Partnern.

Als Festivalgründer („PalmKlang“), Ensemblegründer („Faltenradio“) und Residenzkünstler (Artist in Residence der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2013, künstlerischer Leiter des Festspielfrühling Rügen 2018, Künstlerportrait der BASF Ludwigshafen 2018, Woodmaster beim Woodstock der Blasmusik 2019, u. a.) darf er sich regelmäßig neue, aufsehenerregende dramaturgische Konzepte überlegen. Außerdem lehrt Matthias Schorn als Professor an der Musik und Kunst Universität Wien, arbeitet als Kolumnist für diverse Fachzeitschriften und hält Meisterkurse an bedeutenden Institutionen wie der Universität „Mozarteum“ Salzburg, der Hochschule für Musik und Theater Rostock (Deutschland), der Universität für Musik Braga (Portugal), der Manhattan School of Music New York (USA), der University of California Santa Barbara (USA) oder am YST Conservatory for Music (Singapur).

Er ist Widmungsträger zahlreicher Werke zeitgenössischer Komponisten wie z. B. Friedrich Cerha, Richard Dünser, Balduin Sulzer, Anton Gmachl, Thomas Gansch, Georg Breinschmid, Viola Falb, Thomas Wally, Allesandro Malizia, Paul Engel, Johannes Motschmann, Jakob Gruchmann, Christoph Ehrenfellner, Athanasia Tzanou, Belma Beslic-Gál, Bob Mintzer, u. v. a.

Matthias Schorn lebt mit seiner Frau Daniela (Musikpädagogin, Klangtherapeuthin, Musikkinesiologin) im niederösterreichischen Triestingtal. Dort betreut er als Hobbyimker einen Bienenstock, versucht sich im Obst- und Gemüseanbau und eröffnete im aufgelassenen ehemaligen Bahnhof Altenmarkt-Thenneberg seine „Haltestelle für Kunst aus allen Richtungen“ als Kleinkunstbühne mit angeschlossenem Tonstudio, kleinem Kaffee sowie einer Pilgerunterkunft.