„Charmante Pointen, prächtiger Ton, virtuose Spitzenklasse – ein Musikant im Reinen mit sich und seiner Musik“, so wurde das Klarinettenspiel von Matthias Schorn nach seinem Debüt als Solist mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel im Dezember 2011 von der Kritik beschrieben. Der Nordkurier (D) adelte ihn bereits 2006 zum „spannendsten Klarinetten-Newcomer seit es Sabine Mayer gibt“ und die Washington Post (USA) bezeichnete sein Spiel im Mai 2012 als „technically brilliant“.
Matthias Schorn wurde in Salzburg geboren, er studierte zuerst bei Alois Brandhofer an der Universität „Mozarteum“ Salzburg und dann bei Johann Hindler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er sein Studium mit einer Magisterarbeit am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie abschloss.
Seine berufliche Laufbahn begann Matthias Schorn als Klarinettist beim Radio Symphonie Orchester Wien, 2007 wurde er nach Stationen beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin und bei den Münchner Philharmonikern als Soloklarinettist zu den Wiener Philharmonikern engagiert.
Als Solist konzertierte er u. a. mit den Wiener Philharmonikern, den London Mozart Players, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, dem Innviertler Symphonie Orchester, dem Wiener Jeunesse Orchester, dem Bruckner Orchester Linz und den Kammerorchestern aus München, Leipzig und Ingolstadt unter Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Dennis Russel Davies, Rafael Frühbeck de Burgos, Michael Sanderling, Alexander Liebreich, Ariel Zuckerman oder Nicholas Milton.
Neben seiner solistischen Tätigkeit ist ihm die Kammermusik ein großes Anliegen, so zählen z. B. Christoph Eschenbach, Daniel Hope, Benjamin Schmid, Martin Grubinger, Annette Dasch, Viviane Hagner, Veronika Eberle, Wu Han, Gabor Boldoczki, Christopher Hinterhuber, Daniel Müller-Schott, Raphael Wallfisch, Ernst Kovacic, Thomas Gansch, Armin Mueller-Stahl, Sky du Mont, Julia Stemberger, Karlheinz Hackl, das Faurè Quartett, das Minetti Quartett, das Quatour Ebene, das Danish String Quartet oder das Apollon Musagete Quartett zu seinen Partnern.
Auf der Suche nach seinem eigenen Musizierideal gründete er nicht nur sein eigenes Festival „PalmKlang“ in Oberalm (Salzburg), sondern rief auch verschiedene Kammermusikensembles wie das „Trio Marc Chagall“, das „Theophil Ensemble Wien“ oder das Weltmusikensemble „Faltenradio“ ins Leben. Seit 2007 lehrt Matthias Schorn an der Konservatorium Wien Privatuniversität und hält Meisterkurse an bedeutenden Institutionen wie der Universität „Mozarteum“ Salzburg oder der University of California Santa Barbara.
Er ist Widmungsträger zahlreicher Werke zeitgenössischer Komponisten wie z. B. Friedrich Cerha, Richard Dünser, Balduin Sulzer, Anton Gmachl, Thomas Gansch, Georg Breinschmid, Thomas Wally, Allesandro Malizia, Paul Engel, Johannes Motschmann, Belma Beslic-Gál oder Bob Mintzer.
2013 wird Matthias Schorn als Solist mit den Wiener Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der Philharmonie der Nationen, der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Academia Allegro Vivo, der Cappella Istropolitana und der Bigband der Wiener Volksoper unter Dirigenten wie Lorin Maazel, Kristjan Järvi, Justus Frantz, Peter Guth, Alexander Shelley oder Lawrence Foster zu erleben sein.
Außerdem wurde er für die Saison 2013 zum „Preisträger in Residence“ der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern (D) ernannt und wird damit eines der größten deutschen Klassikfestivals in diesem Jahr ganz entscheidend prägen.
Matthias Schorn ist mit der Musikpädagogin Daniela Schorn verheiratet und lebt in Wien und Salzburg.
Downloads
Diese Biographie bitte unverändert verwenden. Änderungen sind nur nach Rücksprache mit dem Künstler gestattet.
Please destroy all previously dated material and use only this biography as it appears here without any change.


