Als Matthias Schorn im Frühjahr 2003 seinem besten Freund Michael Gruber in einem Wirtshaus in Wien Hietzing von der Idee zur Gründung einer Blasmusikformation in kleiner Besetzung erzählte und die beiden Klarinettisten daraufhin einen Haufen gleichgesinnter begeisterter Musikanten um sich scharten, konnte niemand ahnen, dass sich 11 Jahre später die Musik von MaChlast und die damit verbundenen Festivals „Böhmischer Frühling“ und später „Woodstock der Blasmusik“ so tief und nachhaltig in die österreichische und internationale Blasmusikszene „einbrennen“ werden. Auch den 14 Musikanten von MaChlast hat sich ihre Musik mittlerweile „einbrennt“ und es scheint als ob diese Gruppe trotz (oder gerade aufgrund) der unterschiedlichen geographischen Herkunft ihrer Mitglieder (verteilt auf alle Bundesländer Österreichs und Südtirol) ihren eigenen homogenen Ton, ihre eigene gemeinsame Idee von österreichischer Blasmusik und deren Präsentation gefunden hat. Mit wenigen Ausnahmen sind es immer noch die selben 14 Musikanten wie vor 11 Jahren. Einige bringen ein paar Kilos mehr auf die Waage, andere studieren immer noch. Allen gemeinsam ist das gemeinsam Erlebte: über 150 Auftritten in ganz Österreich, in der Schweiz, in Italien, in der Slowakei, in Deutschland und in den Niederlanden, die oft langen Busreisen zu den Konzerten und die ergiebigen und manchmal bis zum nächsten Morgen dauernden Nachbesprechungen.

Vieles von dieser gemeinsam verbrachten Lebenszeit ist auf der aktuellen CD in komprimierter Form nachzuhören. Gleichzeitig beschließt „einbrennt“ (2014) mit „doppeltbrennt“ (2011) und „selbstbrennt“ (2008) eine CD-Trilogie auf der fast ausnahmslos von MaChlast-Mitgliedern komponierte bzw. arrangierte Musik zu hören ist. Um einer noch größeren Musikantenschar Zugang zur Musik von MaChlast zu ermöglichen, sind fast alle Titel dieser CD-Trilogie mittlerweile über den eigenen Notenverlag „MachMusik“ zu erwerben. MaChlast macht sich selbst mit dieser Jubiläums-CD ein kleines Geburtstagsgeschenk zum unrunden 11. Geburtstag und freut sich, wenn sich auch in Zukunft viele Musikanten an MaChlast-Musik und an der damit verbundenen Atmosphäre bei den MaChlast-Festivals erfreuen.

Weitere Informationen und Pressematerial unter www.machlast.at.